wie finde ich das richtige Olivenöl ?

Liebe Blogfreunde von 1aOlivenoel.de,
so eine Woche geht doch ganz schön schnell vorbei. Man könnte jetzt ein paar philosophische Fragen stellen „Wo kommt die Zeit her?“ oder „Wohin geht die Zeit?“. Es macht mir Spass, immer mal wieder darüber nachzudenken, vielleicht mal an einem anderen blog Tag.
Heute geht es darum, wie man ein gutes Olivenoel erkennt und ein für sich gutes Olivenoel findet – ein Olivenöl für Anfänger quasi.
Wobei Anfänger natürlich nicht ganz ernst gemeint ist. Wenn ihr euch mal überlegt, dass in Deutschland der pro Kopf Verbrauch pro Jahr von Olivenöl etwa bei 1 bis 2 Liter liegt (Tendenz steigend), in Italien bei ca. 12 Liter und in Griechland bei 15 Liter, dann wird schnell klar, dass wir dennoch etwas Nachholbedarf haben.
Ich habe diese Woche ein paar Anrufe von Kunden erhalten, die mich gefragt haben, welches Olivenöl ich ihnen  empfehlen kann.
Dabei ist natürlich wichtig, dass einem klar sein muss, dass ein gutes Olivenoel eine gewisse Schärfe und etwas Bitteres hat. Für was man das Olivenöl verwendet spielt natürlich auch eine Rolle aber dazu schreibe ich an einem anderen blog Tag.

Wenn du Olivenöl probierst, diese Grundeigenschaften kennst und das von dir probierte Olivenöl diese Eigenschaften nicht aufweist – lass es sein! Allerdings muss gesagt werden, dass diese Eigenschaften bedingt durch Herkunft (Region, Land), Olivensorte, Erntezeitpunkt, verpresst mit oder ohne Stein unterschiedlich stark ausgepraegt sind.
Tipp: Wenn du Olivenöl noch nie pur probiert hast, entscheide dich zu Beginn für ein als mild gekennzeichnetes Olivenöl. Selbst bei guten Olivenölen ist die Schärfe beim Abgang zu spüren und das Bittere zu schmecken.

Nun wünsche ich euch viel Freude beim Ausprobieren der Tipps, einen schönen Sonntag und eine erfolgreiche kommende Woche.

Manfred Gosch

3 Gedanken zu „wie finde ich das richtige Olivenöl ?“

  1. Hmm, wir leben im Olivenöl Paradies, aber ich weiß noch immer nicht welches Olivenöl wirklich gut ist, ich koste mich so durch und orientiere mich u. a. auch am Preis

    1. ich beneide euch um das Olivenölparadies, direkt um die Ecke :-).
      gutes Olivenöl kann / sollte man immer zuerst verkosten dürfen. Daran erkennt man zumindest, dass jemand kein billigeres eventuell aus Mittelmeer Anreinerstaaten stammendes Olivenöl mit vermischt weil dort natürlich die Herstellungs- bzw. Erntekosten viel geringer sind wie z.B. in Italien. Und wenn jemand etwas Erfahrung hat wird er es schmecken. Deshalb ist der Preis sicherlich auch eine Orientierungshilfe.
      Ein aufschlußreiches Etikett aus dem der Produzent (mit Name) hervorgeht, aus welchem Jahrgang das Öl ist, aus welcher Region das Öl kommt, eventuell die Olivensorte und natürlich „olio extra vergine di oliva“ ist ebenfalls erforderlich.
      Zum „extra vergine“ noch ein Wort: die EU Verordnung die das Olivenöl und seine Qualität schützen sollte schützt leider nicht den Verbraucher. Ein „extra vergine“ muß absolut fehlerfrei schmecken. Durch die Verordnung darf ein Anbieter aber minderwertiges Öl einem top Öl beimischen um mehr Menge zu erhalten ohne dass strafrechtlich etwas passiert. Bei einem top Öl liegen die negativen Alkylester bei 10-20 mg/kg. Nach EU Verordnung sind aber bis zu 150 mg/kg erlaubt……
      Deshalb bleibt der Verbraucher auf der Strecke und es bleibt ihm „eigentlich“ nichts anderes übrig als zu probieren und wenn wie oben beschrieben Etikett, Olivenherkunft,… passen dem Hersteller zu Vertrauen. Bei all den Punkten muß einem das Olivenöl natürlich auch noch schmecken der eine mag es scharf und kräftig der andere eher milder.

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