Olivenöl 3€ – Olivenöl 10€

Liebe Blogfreunde von 1aOlivenoel,

da ich immer wieder von meinen Kunden gefragt werde warum mein angebotenes Olivenöl im Vergleich zu einem Olivenöl aus dem Supermarkt so teuer ist habe ich ein wenig recherchiert und möchte hier eine kurze Zusammenfassung geben.

Es ist nicht unbedingt die Region die den Preis des Olivenöls bestimmt sondern die Qualität in der das Olivenöl hergestellt wird und natürlich auch die Menge in der es produziert wird bzw. werden kann.
Da das extra vergine native Olivenöl das qualitativ hochwertigste Olivenöl (per Definition) ist, ist es es auch das am häufigsten von Fälschungen betroffenen Produkt.  Durch die immer höhere Nachfrage durch große Lebensmittelkonzerne nach extra vergine native Olivenöl wird schlechtes Öl mit Fehlern und einem hohen Säuregehalt mit gutem Olivenöl geschnitten und kommt dadurch mit Preisen in den Handel die den Käufer eigentlich aufhorchen lassen müsste. Das defekte Öl kann durch Raffinierie- und Desodorierung*  wieder zurückgewonnen werden, es wird also chemisch so aufbereitet dass der Säuregehalt in den für Lebensmittel zulässigen Bereich kommt und schlechte Geruchsstoffe werden „neutralisiert“. Dann kann es mit Chlorophyll (natürlicher grüner Pflanzenfarbstoff) eingefärbt werden um auch mit Sonnenblumenöl oder Palmöl zum Strecken vermischt zu werden.

Da die Möglichkeiten durch die  Chemie gegeben sind – die Kontrollen und die strafrechtliche Verfolgung des Betrugs den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet sind werden wir gutes Olivenöl nur schwer finden.

Achte beim Kauf von Olivenöl darauf, was im Regal steht und nach was du greifst. Gutes Olivenöl hat seinen Preis. Wenn du die Möglichkeit hast probiere es, oder wenn du es online kaufst achte auf die Bewertungen.

Ich vertraue meinen beiden Herstellern Giachi und Marina Colonna und biete meinen Kunden auch immer vor dem Kauf eine Verkostung an. Und der eine oder andere Kunde hatte schon das „aha“ Erlebnis wie gutes Olivenöl schmeckt.

Manfred Gosch

#ibcoco
#1aOlivenoel

  • Desodorierung (Quelle: Wikipedia vom 04.09.2016)
    Bei der Pflanzenöl-Raffination von Rohöl zu raffiniertem Pflanzenöl (zur Verwendung z. B. als Speiseöl) wird als letzter Schritt eine Desodorierung durchgeführt. Bei der chemischen Raffination werden dem Öl geruchs- und geschmacksintensive Begleitstoffe wie Carbonylverbindungen, Kohlenwasserstoffe und freie Fettsäuren, aber auch flüchtige Verbindungen und Pestizide[2] durch Wasserdampfdestillation unter Vakuum („Dämpfung“) entzogen. Dafür wird in das getrocknete und auf 200 bis 230 °C erhitzte Öl Wasserdampf („Strippdampf“) eingeblasen. Der Prozess dauert zwischen 20 und 60 Minuten und ist energieintensiv, da pro Tonne Öl 8 bis 12 Kilogramm Wasserdampf benötigt werden. Bei der physikalischen Raffination wird die Desodorierung in einem Arbeitsschritt mit der ebenfalls destillativen Entsäuerung durchgeführt. Die hohen Temperaturen bei der Desodorierung vermindern den Gehalt bestimmter erwünschter Begleitstoffe im Öl sowie die ernährungsphysiologisch positiven Tocopherole

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