die richtige Reife – Teil 3

Liebe Blogleser von 1aOlivenoel,

wie bereits letze Woche angekündigt bin ich seit gestern wieder in der Toskana bei meinem Olivenbauer.
Heute geniessen wir noch etwas die Landschaft und lassen uns vom italienischen Flair bezaubern.

Morgen werden wir eine Verkostung vornehmen und wieder die Ölmühle anschauen.

Darum gibt es heute nur einen kurzen Blogbeitrag. Der kommende Beitrag wird dafür etwas ausführlicher und mit einigen Bildern sicherlich auch euch verzaubern. 🙂

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

#ibcoco
#1aOlivenoel

die richtige Reife – Teil 2

Liebe Blogleser von 1aOlivenoel,

heute im zweiten Teil beschreibe ich die verschiedenen Ernteverfahren, wie ich sie selbst Anfang der 90er Jahre erlebt habe und wie es heute praktiziert wird.

Das Ernteverfahren ist für die Qualität eines Olivenöls von entscheidender Bedeutung. Wird die Haut der Oliven bei der Ernte verletzt beginnt die Olive sehr schnell zu gären. Mitte der 90er Jahre wurden die Oliven noch mit langen Stöcken von den Ästen geschlagen oder gestreift. Ich durfte damals diese Tätigkeit nie durchführen, da ich zum einen die Oliven verletzt und zum anderen ich die kleinen Äste abgeschlagen hätte. Somit blieb mir die Bodenhelferaufgabe – Blätter, kleinere Äste und kaputte Oliven aus den Netzen am Boden und den aus Körben zu sammeln.

Heute wie auch damals werden für die perfekten Öle die Oliven mit der Hand vom Baum gepfückt und mit Sorfalt in die Körbe gelegt. Diese Oliven erreichen in besserem Zustand die Ölmühle, als vom Baum geschüttelte oder gestreifte Oliven.
Die Stöcke sind heute nur noch sehr selten anzutreffen. Heute werden eltektrische oder pneumatisch betriebene Rechen eingesetzt die zumindest verhindern, dass die Oliven bereits am Baum zerstört werden.
Von Hand gepflückte Oliven finde ich, ergeben immer noch das beste Olivenöl, was sich dann allerdings auch später im Preis wieder findet.

Sind die Oliven geerntet müssen diese unmittelbar in die Pressung. Geschieht dies nicht beginnen die Oliven recht schnell zu gären. Dadurch steigt der Anteil der freien Fettsäuren (Ölsäure). Wir hatten damals die Menge an Oliven geerntet, die wir abends noch in der Mühle gepresst bekommen haben. Eine Lagerung von 1 bis 2 Tagen funktioniert – ist aber nicht unbedingt zu empfehlen. Wird die Lagertemperatur der unverarbeiteten Oliven auf ca. 5°C reduziert kann durchaus länger gelagert werden.

Kommende Woche bin ich direkt vor Ort bei meinem Olivenölbauer in der Toskana. Ich freue mich wieder darauf und werde berichten.

Eine frohe Woche.

#ibcoco
#1aOlivenoel

die richtige Reife – Teil 1

Liebe Blogleser von 1aOlivenoel,

in meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich mich der bevorstehenden Olivenernte widmen. Die Zeit ist Reif. In Griechenland läuft bereits die Ernte, in Italien werden ebenfalls schon einzelne Olivensorten gepflückt. Aber vorauf kommt es an ? Wovon ist es abhängig, dass später ein gutes Olivenöl hergestellt werden kann ?

Der Grundstein ob im Herbst / Winter ein gutes Olivenöl entstehen kann wird bereits im Frühjahr gelegt. Die Olivenfliege die 2 Mal im Jahr die Olivenhaine heimsucht – im Frühjahr und im August – macht eine Behandlung auf Basis einer Kupfersulfatlösung  notig. Diese Lösung wird im Übrigen auch gegen Mehltau im Weinberg eingesetzt. Wird diese Behandlung falsch gemacht oder nicht rechtzeitig durchgeführt kann die Fliege die Oliven angreifen. Das daraus dann gewonnene Olivenöl wird auch oftmals ungenießbar, oder von schlechter Qualität.
Das Alter eines Olivenbaues spielt hingegen keine Rolle für die Qualität des Öls. Im zarten Alter von 8 bis 10 Jahren reifen an einem Olivenbaum große Mengen an Oliven. Ab etwa 100 Jahren kann die Produktivität des Baumes nachlassen.
Für die Qualität entscheidend sind aber die Faktoren
– Erntezeitpunkt
– Durchführung der Ernte
– Herstellverfahren
Der gesamte Erntezeitraum dauert je nach Region und zu erntenden Sorten ca. 3 Monate. Sie beginnt in der Regel im November und endet im Februar.  Man denkt sicher, je reifer eine Olive desto besser für die Qualität des Öls. Das ist jedoch nicht so. Je reifer eine Olive desto höher ist der Säuergrad des Öls und desto geringer der Phenolanteil der das Olivenöl auf natürliche Art und Weise haltbar macht. Die Säure ist für den ranzigen Beigeschmack im Olivenöl verantwortlich.

Die früh geernteten Oliven ergeben somit die schöneren grün glänzenden Olivenöle mit dem intensiv grasigen und fruchtigen Geschmacksbild. Allerdings sind die Oliven mit dem festen Fruchtfleisch in diesem Reifezustand nicht so ergiebig wie die Reiferen.

kommende Woche im zweiten Teil schreibe ich über das Enteverfahren.

Bis dahin alles Gute

#iboco
#1aOlivenoel

 

Spuren von Vorboten #ibcoco #1aolivenoel

Liebe Blogleser von 1aolivenoel,

es sind noch keine zwei Wochen vergangen von T-Shirt 30 Grad Wetter zu dem was ich heute beim Wandern in der Nähe meines Segelflugstartplatzes gesehen habe. Vorboten des Winters. Tatsächlich schon leichte Spuren im Schnee. Beeindruckend wie schnell sich das Wetter geändert hat, wie viel Energie da im Spiel ist. Wenn man mal bedenkt, wie viel Strom wir benötigen um unseren Kühlschrank bei 7 Grad zu halten. Dieses im Verhältnis winzige Volumen. Die Natur macht das in ein paar Tagen für ganze Landstriche.

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Gestern war ich mit meinen Olivenölen wieder in Oberkirch auf dem Markt. „Haben Sie auch die Sendung „Marktcheck“ gesehen…“. Interessant wie die Menschen solche Sendungen verfolgen.
Mir hilft das wahrlich 🙂 Wer es verpasst hat hier den Link zum klicken aus meinem Blogbeitrag vergangener Woche.

Eine angenehme freudige Woche

der interessierte aber kritische Kunde | #ibcoco #1aOlivenoel

Liebe Blogleser von 1aOlivenoel,

ein interessanter TV Beitrag des SWR am 27.09.2016 im „Marktcheck deckt auf“ war heute großes Thema bei mir am Marktstand. Für diejenigen die die Sendung verpasst haben, oder nicht empfangen können, habe ich hier den Link zur SWR Mediathek . Einfach anschauen und auf sich wirken lassen.
Alle wollten natürlich heute von mir Auskunft wo „mein“ Olivenöl herkommt, wie es hergestellt wird und und und. Ich denke, ich konnte alle überzeugen, denn wie schon im letzten Blog geschrieben, verstecken sich weder meine beiden Lieferanten noch ich mich, sondern wir sind direkt am Kunden und werben um Vertrauen.

extra vergine di oliva
extra vergine di oliva
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jeder der vorbeikommt kann probieren

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Bau meines Elektrosegler bin ich diese Woche gut vorangekommen. Die vergrößerte Tragfläche ist im Rohbau fertig. Das V-Leitwer ist ebenfalls fertig. Beim Rumpf bin ich dabei den Brushless-Motor einzupassen. Es geht voran. Heute gibt es aber ein Bild meiner Gleitschirmkollegen vom vergangenen Sonntag 🙂

GS Fluggebiet Oppenau
GS Fluggebiet Oppenau

Ich wünsche ein schönes verlängertes Wochenende.